Vielleicht mag ich dich morgen...

Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane
496 Seiten- Knaur Verlag
ISBN: 978-3426516478

Inhalt:
 Anna arbeitet an einer Universität, wo sie als Historikerin promoviert. Sie ist ein Dauer-Singel und hat schon mehrfach versucht im Internet auf den Richtigen zu stoßen. Doch bisher sollten sich ihre Hoffnungen nicht erfüllen. Sie trifft immer nur auf merkwürdige Männer die ihr suspekt sind.

Als sie eine Einladung zu einem Klassentreffen ihrer alten Schule erhält ist sie sich sofort sicher, dort wird sie auf keinen Fall erscheinen. Was ihr alles geschehen ist an dieser alten Schule. Sie stellt sich vor, wie die anderen sich auch dieses Mal wieder über sie lustig machen. An ihre Schulzeit hat sie keine guten Erinnerungen. Sie will all diese Leute niemals wieder sehen, vor allem James nicht der sie am meisten gedemütigt hat.
Doch dann wird sie von ihren Freunden überredet doch auf dieses Klassenfest zu gehen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch werden die anderen sehen, dass sie nicht mehr die fette Anna ist ? Und wird James auch dort sein und sie erkennen ? Was wird auf diesem Klassenfest geschehen? All diese Fragen werden für Anna erst beantwortet sein wenn sie sich ihren größten Ängsten stellt.
Meine Meinung:
Der Roman " Vielleicht mag ich dich morgen " von Mhairi McFarlane ist ein Buch, mit dem man zu Anfangs ein wenig nachsichtig sein muss, um dann noch belohnt zu werden.
Das Cover des Romans hat mich gleich angesprochen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Kombi aus dem leichten grün Ton und dem hellen gelb passt perfekt für eine Sommerlektüre.  Auch die Idee hinter dem Roman hat mir zunächst sehr zugesagt, ein Klassentreffen mit den alten "Schulfreunden". Eine Situation die man sich gut vorstellen kann.
Doch leider konnte mich die Story zwischen den Buchdeckeln nicht so überzeugen wie das Äußere des Romans. Mir viel es anfangs sehr schwer in die Geschichte hinein zu kommen und ich bin leider bis zum Schluss nicht richtig warm geworden mit der  Hauptfigur. Mit Anna konnte ich mich wiedererwarten leider nicht richtig identifizieren. Doch obwohl ich von James schlimmen Taten in der Schulzeit wusste, konnte ich mich mit ihm eher anfreunden und fand ihn von Anfang an sympathisch.
Erst mal über die eher schleppenden ersten 100-150 Seiten hinaus gelesen, gewinnt der Roman doch noch an Schwung.  Die Geschichte wird zunehmend lustiger und man fängt an mit den beiden mit zu fiebern. Der Leser wird im zweiten Teil des Romans wirklich für seine Geduld belohnt und bekommt durch spritzige Dialoge und die Verbindung zwischen den beiden Charakteren.
Insgesamt hat mich des Roman leider nur in der zweiten Hälfte richtig mitgerissen, doch alles in allem ist er eine gute leichte Sommerlektüre, an die man nicht zu viele Ansprüche haben sollte.

Auf alle Fälle bin ich dennoch gespannt auf andere Romane der Autorin, da ihr Schreibstil mir insgesamt sehr gut gefallen hat.

http://www.droemer-knaur.de/buch/8003253/vielleicht-mag-ich-dich-morgen

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